Entwicklung der BOSB-Anlagen

BOSB Mechanik

Die mechanische Funktion der physikalischen Prüfung der wichtigsten Begrenzer ist seit dem Jahr 1978 unverändert. Mit Hilfe des Stickstoffdruckes, der höher eingestellt ist als der Ansprechdruck des Sicherheits-Manostates, werden der Druckbegrenzer und die beiden Wassermangelelektroden geprüft.

Erste Generation

Die ersten BOSB-Anlagen waren noch elektromechanisch in Relaistechnik aufgebaut. Die ältesten Anlagen sind seit Ende 70er- Anfang 80er-Jahren zur besten Zufriedenheit der Kunden in Betrieb.

Zweite Generation

Der Wunsch der Industrie nach einem wartungsfreien Betrieb über das Wochenende führte zur Entwicklung der 72-Stunden BOSB-Anlagen. Zuerst wurde in der Schweiz die SVTI-Vorschrift 604 im Jahre 1992 und dann im Jahre 1995 die ABV in Österreich erlassen. Dies erforderte die elektronische Überwachung der Zeitrelais mittels FÜP (Funktions­überwachungs­prozessor).

Dritte Generation

Der technische Fortschritt und ein Patent der Firma Silberbauer (Selbstüberwachung der SPS) ermöglichten den Einsatz einer SPS für die Steuerung des Prüfablaufes und die Klartextanzeige.
Die Sicherheitskette der Begrenzer wurde nach wie vor hart verdrahtet.

Vierte Generation

Seit einigen Jahren wird die SIMATIC S7 für die Steuerung der Prüfabläufe, Schnittstelle zu Touch Panel und Bussystem verwendet. Neu übernimmt jetzt die SIMATIC S7 1200F (fehlersichere SPS) auch die Sicherheitsfunktionen.

Fünfte Generation

BOSB 72 BW10 ist die aktuellste Generation.